Sonntag, 28. Juli 2013

Mango Kokos Cupcakes

Bei dem aktuellen Wetter gibt es genau zwei Möglichkeiten das Wochenende zu gestalten: zu Hause bleiben und alles dicht machen, sodass es wenigstens drinnen kühl bleibt, oder baden gehen. (Nicht, dass mich jetzt jemand missversteht! Ich liebe den Sommer!) Und jetzt stellt euch mal folgendes vor: auf einem weißen Sandstrand stehen zwei Palmen und dazwischen ist eine Hängematte gespannt. Noch spenden die Palmenblätter Schatten und so liegt ihr gemütlich in der Hängematte. Zwischen den Zehen spürt ihr etwas Sand, der etwas reibt, euch aber nicht stört. Kleine Schweißperlen laufen in gleichmäßigen Bahnen über eure Stirn und ihr blickt auf das hellblaue Meer und beschließt, dass ihr euch kurz abkühlt im salzigen Meerwasser .....

Tja, diesen Urlaub habe ich leider nicht, dafür aber Mango Kokos Cupcakes, die mir genau dieses Gefühl von Sandstrand, Sonne und Meer schenken.

Für die Cupcakes habe ich die bereits bekannten Kokosmuffins gebacken, diesmal aber ohne Kirschen und Streusel. ;)
Das Topping habe ich diesmal etwas anders gemacht. Bestimmt kennt ihr schon das Buch 130 Gramm Liebe von Renate Gruber. Falls nicht, solltet ihr unbedingt mal einen Blick reinwerfen! Ihre Frostings bestehen hauptsächlich aus Mascarpone und Topfen, wie ihr es auch schon bei mir gelesen habt. Manche Rezepte enthalten allerdings noch Pudding als weiteren Bestandteil eines Frostings. Davon inspiriert habe ich mich ans Werk gemacht und zunächst einen Mangopudding gekocht. Schließlich will ich ganz, ganz viel Mangogeschmack in meinem Frosting haben! Und weil es grad so füchterlich heiß ist und ich Angst hatte, mir zerläuft das Frosting komplett, wenn ich die fertigen Cupcakes auch nur 1 Minute aus dem Kühlschrank nehme, habe ich noch (man möge es mir bitte verzeihen) Gelatine reingegeben. Und ich sage euch, das war eine seeeehr weise Entscheidung (und ich würde es an eurer Stelle auch so machen, wenn es nicht so heiß ist, aber dazu später mehr!)

 
mango-kokos-cc (3)

Warum ich diese Cupcakes heute gemacht habe, hat allerdings noch einen zweiten Grund. Stephie von Meine Küchenschlacht hat zum Blogevent "Summer Feelings" aufgerufen, bei dem es darum geht Süßigkeiten miteinander zu teilen, die absolutes Sommergefühl auf unserem Gourmetgaumen auslösen! Unter Ausschluß einer Gewinnchance (ich lebe in Ö, sie in D, Porto zu hoch, bla bla, ihr kennt das ja...) möchte ich aber dennoch teilnehmen, da es mir nicht um einen Gewinn geht, sondern einfach nur ums Mitmachen!


Jetzt aber endlich zum Rezept! (An dieser Stelle zitiere ich mich selbst, fast 1:1 und schreibe hier - man möge mir bitte nochmals verzeihen - keinen neuen Text zum Rezept)

Für die Cupcakes:
- 250 g Mehl
- 3 TL Backpulver
- 100 g Kokosraspel
- 100 g Zucker
- Vanillezucker
- 2 Eier
- 100 ml Milch
(oder Kokosmilch, wer will)
- 75 ml neutrales Öl
(ich habe 100 g Butter genommen stattdessen)
- 150 g Crème Fraiche
  Für das Frosting:

- 200 ml Mangopüree für den Pudding
(entspricht etwa dem Fruchtfleisch von 1 1/2 Mangos)
- 100 ml Obers
- 50 g Zucker
- 1 Eigelb
- 30 g Stärke
Außerdem:
- 2 Blatt Gelatine
- 150 g Mangopüree für das Frosting
(entspricht etwa dem Fruchtfleisch einer ganzen Mango)
- 250 g Mascarpone
- 300 g Topfen
- 4 bis 5 EL Zucker

[Anmerkung: für das Püree kann man eine frische Mango pürieren und durch ein Sieb streichen (oder auch nicht, wie man will) oder Mangopüree aus der Dose (erhältlich im Asialaden) nehmen. Alles je nach Bequemlichkeit.]

Für den Pudding Eigelb, Stärke und Obers in einer Schüssel glatt rühren. Dabei darauf achten, dass keine Klümpchen mehr vorhanden sind!

Mangopüree für den Pudding und Zucker in einem Topf geben und aufkochen lassen. Das angerührte Obers dazurühren und alles einmal aufkochen lassen, dabei aber ständig rühren, da Pudding leicht anbrennt! Sofort vom Herd nehmen und kräftig weiter rühren. 

Den Pudding in eine Schüssel füllen und auskühlen lassen. Über Nacht in den Kühlschrank abgedeckt in den Kühlschrank stellen. (Der Pudding sollte am Vortag gekocht werden, damit er über nach gut auskühlen und fest werden kann! Also, egal wie heiß es ist, tut euch selbst und euren Nerven den Gefallen und gebt auf jeden Fall Gelatine rein, wenn ihr dieses Frosting macht!)

Am nächsten Tag den Backofen auf 180 Grad vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen oder einfetten und bemehlen.
Die Zutaten für den Teig abwiegen. Zunächst Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, danach die Eier dazugeben.

Anschließend Milch, Crème Fraiche und Kokosraspel untermischen und am Schluss noch Mehl mit Backpulver unterheben.
Den Teig auf die Förmchen verteilen und etwa 25 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! Die Cupcakes vollständig auskühlen lassen!
Für das Frosting die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, über dem Wasserbad erwärmen, bis es sie sich aufgelöst hat und unter das Mangopüree für das Frosting mischen. (Mangopüree an sich ist ja recht flüssig und mich beschlich schon so dieses leise Gefühl, dass das Frosting auf keinen Fall fest werden kann, wenn da nicht ein bisschen nachgeholfen wird! Rührt man das Frosting rasch an, steht man erstmal kurz vor einem Nervenzusammenbruch, wenn man sieht wie flüssig es ist und ohne irgendetwas, das geliert auch niemals fester wird!)
300 g von dem gekochten Pudding abmessen und kurz mit dem Zucker in einer Schüssel cremig schlagen. Mascarpone und Topfen dazu geben und wieder nur kurz rühren! Das Mangopüree mit der Gelatine unterheben und dann für mind. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Danach mit einem Dressiersack auf den Cupcakes aufdressieren und nach Herzenslust dekorieren. 
(Ich habe das restliche Mangopüree darüber geträufelt und mit Kokosraspel bestreut.)

Bleibt am Ende nur noch: zurücklehnen, genießen und dabei von Sandstränden und Meer träumen! 

Samstag, 20. Juli 2013

Himbeer Cheesecake Brownies

Wer das neue Buch Let's Bake von Cynthia Barcomi kennt, dem wird das heutige Rezept bekannt vorkommen. Als ich es gekauft habe, sind meine Augen, meine Geschmacksknospen, mein Gusto und mein Schokoladenherz sofort bei diesem Rezept hängen geblieben. Brownies in Verbindung mit Frischkäse mag ich ja besonders gern, wie ihr vielleicht noch wisst. Die Idee Früchte auf dem Teig zu verteilen, ist mit Sicherheit keine neue Errungenschaft, aber mal was anderes. Und so gibt es statt Oreos heute Himbeeren dazu.

Dass diese Dinger so dermaßen lecker sind, bestätigt sich vor allem durch häufiges in die Küche wandern und immer "nur ein kleines Stückchen" naschen. Für Hardcorenascher und exzessive Schokoladegenießer sollte auf jeden Fall die doppelte Menge gemacht werden.

Im Buch steht zwar, dass man die Brownies nach dem Backen komplett auskühlen lassen und dann für 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen soll, aber jetzt mal ehrlich: wer kann das schon aushalten? ICH jedenfalls nicht! Natürlich habe ich nach dem Backen alles erstmal ETWAS abkühlen lassen... aber wirklich nur etwas. Ungeduldig und (neu)gierig - weniger neu, dafür mehr gierig - wie ich bin, ist ein Stück noch warm direkt in meinen Mund gewandert... Wenn sich nämlich mal der Schokoladegeruch in euer Wohnung ausbreitet, dann wisst ihr auch wieso!

Und ich weiß wirklich nicht wieso, aber mir schmecken die Eckstücke immer am besten. Das ist echt super, weil die mag in der Regel eh keiner und so bleiben alle Ecken immer für mich über.


himbeer-brownie (3)

Für dieses Rezept wird eine rechteckige Backform mit etwa 32x24 cm benötigt. Aber ein paar Zentimeter mehr oder weniger sind - ganz ehrlich - vollkommen egal.

Für die Frischkäsemasse:

- 240 g Frischkäse
- 100 g Zucker
- 1/2 TL Vanilleextrakt
- 1 Ei
- 20 g Stärke
- etwas Salz
- 2 TL Zitronensaft
(die habe ich mangels Zitrone in der heimischen Küche
aber weggelassen und es war kein Drama)
- 200 g Himbeeren

Für den Brownieteig:

- 100 g Zartbitterschokolade
- 100 g Edelbitterschokolade
- 80 g Butter
-120 g Zucker
- 1/2 TL Vanilleextrakt
- 2 Eier
- 105 g Mehl
- etwas Salz
- etwas Backpulver
(laut Rezept zwar 1/4 TL Natron, das hatte ich allerdings nicht zu Hause)

Die Backform einfetten und bemehlen und den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Mehl, Salz und Backpulver (oder Natron) in einer Schüssel mischen.

Die beiden Schokoladesorten gemeinsam mit der Butter schmelzen und gut abkühlen lassen. Danach in eine größere Schüssel umfüllen und mit dem Zucker und dem Vanilleextrakt mischen.

In der Zwischenzeit die Frischkäsemasse vorbereiten. Dafür den Frischkäse mit dem Zucker verschlagen. Dann Zitronensaft (wer mag und hat), Ei, Vanilleextrakt, Salz und Stärke zugeben. Alles gut verrühren und beiseite stellen.

Zurück zum Brownieteig: In die gut abgekühlte Schokomischung die Eier hineinschlagen. Die Mehlmischung mit einem Kochlöffel oder einer Teigspachtel rasch unter die Masse ziehen. Dabei aber nicht zu lange mischen!

Den Teig nun in die Form füllen und etwas verstreichen. Frischkäsemasse gleichmäßig auf dem Teig verstreichen. Laut Buch soll dabei 1 cm Rand frei gelassen werden... Kann man machen, muss man aber nicht. (Ich falle da in die zweite Kategorie. Da der Brownieteig beim Backen nämlich eh aufgeht, bildet sich dieser 1 cm breite Rand von selbst.)

Am Schluß noch die Himbeeren auf der Masse verteilen und dann ab ins Rohr damit.
Das Buch sieht vor, dass die Brownies nun 40 Minuten backen. Aber jeder Ofen bäckt anders und so hatte ich meine gute 50 Minuten im Ofen, wenn nicht sogar 55!

Nach dem Backen nun vollständig auskühlen lassen und die Brownies anschließend für 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Danach in Stücke schneiden, den Liebsten vor die Nase setzen und freudige, schmatzende Oh's, Ah's und Mmmh's entgegennehmen.
Sonntag, 14. Juli 2013

Gedeckter Marillenkuchen mit Waldheidelbeerkompott

Erinnert ihr euch noch an den Kirschkuchen? Einer der ersten Einträge auf diesem Blog...
Heute gibt es das im Grunde genommen wirder, nur mit Marillen. Denn eigentlich kann man diesen Kuchen ja füllen mit welchen Früchten man will.

Ich schätze saisonales und regionales Obst sehr. Daher gehe ich im Sommer gerne mal am Vormittag (Gott sei Dank erlaubt das mein Job) zum Markt und bekomme einen Kaufrausch. Marillen hier, Erdbeeren da, Himbeeren hier, Heidelbeeren dort, und das alles aus Wien oder Niederösterreich! Purer Luxus für alle, die keine Obstbäume im heimischen Garten haben! Wer kann da schon nein sagen? Ich jedenfalls nicht! Um einige Euros leichter, dafür aber glücklich und zufrieden bepackt mit einer knallvollen Einkaufstasche voller Obst wandere ich dann wieder nach Hause, um die Vitaminbomben gleich weiterzuverarbeiten.

Und so kam es, dass ich Unmengen an Waldheidelbeeren und Marillen gekauft habe, wovon ein Teil daheim gleich in meinen Mund gewandert ist und einen Teil habe ich vor mir selbst versteckt (haha), damit ich noch was für den gedeckten Marillenkuchen mit Kompott übrig habe.

Für diesen Kuchen habe ich den üblich verdächtigen 3-2-1 Mürbteig gemacht. Aber weil es grade so schön sommerlich ist, habe ich den Abrieb einer Zitrone in den Teig gegeben. Zimt geht bei mir zwar immer, - jaaaaa, auch im Sommer - passt aber nicht unbedingt zu diesem Rezept. Denn der Clou am Mürbteig ist ja, dass man ihn würzen, verfeinern, aromatisieren kann wie man ihn grade braucht.... so wird aus einem winterlichen Zimtteig schnell ein sommerlicher Teig mit Zitronenaroma!

Außerdem habe ich diesmal darauf verzichtet die Marillen etwas zu kochen und mit Stärke anzudicken, stattdessen habe ich sie einfach nur so in der Form verteilt.


marillen (7)

Für den 3-2-1 Mürbteig:
(geeignet für eine 24 cm Tarteform)

- 300 g Mehl
- 200 g Butter
- 100 g Zucker
- 1 Ei
- Abrieb einer Zitrone
- etwas Backpulver
Für den Belag:
- 1 kg Marillen, entsteint
(- Zucker nach Bedarf)

Für das Kompott:

- Saft einer Zitrone
- 1 EL Stärke
- 500 g Waldheidelbeeren
- 50 g Zucker
(- nach Bedarf noch etwas Wasser)

Aus den Zutaten für den Mürbteig rasch einen geschmeidigen Teig kneten, in Frischhaltefolie wickeln und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit eine Tarteform einfetten und bemehlen. Die entsteinten Marillen in Stücke schneiden.
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und 2/3 des Teiges auf einer bemehlten Arbeitsfläche nicht allzu dünn ausrollen! [Das ist vor allem deshalb wichtig, weil die Marillen noch viel Flüssigkeit abgeben und den Teig sonst komplett durchweichen!] Die Tarteform damit auskleiden und gut festdrücken. (Wer keine Tarteform hat --> eine stinknormale Springform tuts auch!)

Die Marillenstücke in der Form verteilen. (Wer die Marillen noch zuckern will, tut dies bitte bevor die Stückchen in die Form wandern.) Das übrige Teigdrittel nun ebenfalls ausrollen und in Streifen schneiden oder Formen ausstechen oder zerkrümeln oder was auch immer und den Kuchen damit bedecken.
Auf mittlerer Schiene etwa 35 bis 40 Minuten goldbraun backen.

Für das Kompott die Heidelbeeren verlesen und waschen. In einen Topf geben und mit dem Zucker aufkochen lassen. Die Stärke mit dem Zitronensaft anrühren und zu den Heidelbeeren geben. Alles gut verrühren und noch etwa 2-3 Minuten weiterköcheln lassen. (Wer es gern flüssiger hat, gibt noch etwas Wasser dazu.)

Das Kompott warm oder kalt zu dem gedeckten Marillenkuchen servieren. Ebenfalls gut dazu schmeckt noch eine Kugel Vanilleeis. Und wer kein Heidelbeerkompott dazu will, isst eben eine Kugel Heidelbeereis dazu. :)

Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis: Den Kuchen solltet ihr unbedingt am Tag des Verzehrs zubereiten und nicht einen Tag vorher! Denn je länger der Kuchen stehen und durchziehen kann, umso matschiger wird der Teig!
Montag, 8. Juli 2013

Kokos-Kirsch Muffins mit Kokosstreusel

Mittlerweile bin ich ja schon recht geübt im Berichten von Pannen. :D
Zum Kaffeeklatsch sollte es Kokos-Kirsch Muffins geben. Alles kein Problem... wenn ich nicht zu großzügig gewesen wäre mit dem Teig. Aber eines nach dem anderen...

Gefunden habe ich dieses Rezept bei Dr. Oetker, kommt allerdings auch oft vor auf dem Koch-/Rezeptportal mit der grünen Haube und auf dem einen oder anderen Blog habe ich dieses Rezept auch schon gefunden. Egal, dann existiert ab heute eben die 101. Kopie davon.

Für den Teig habe ich Butter statt Öl genommen und wer will, nimmt Kokosmilch statt normaler Milch. Und weil es grade so herrliche Kirschen zu kaufen gibt, habe ich natürlich frische genommen und keine aus dem Glas. Als bekennender Streusel-Fan habe ich mir dann auch noch eingebildet Kokos-Butterstreusel zu machen, denn was mit Mehl funktioniert, muss auch mit Kokos hinhauen - das war mein Gedanke.

So, die Zutaten habe ich ratzfatz zusammengerührt und habe etwas zu viel Teig pro Mulde verteilt. Das hat dazu geführt, dass natürlich alles übergegangen ist. Muffins, die über den Rand quellen sind optisch jetzt nicht soooooo schön, aber über den Geschmack kann man echt nicht meckern!
Nur die Schleckermäulchen unter euch werden wahrscheinlich mehr Zucker brauchen....


Kirsche-Kokos (4)

Für den Muffinteig:

- 250 g Mehl
- 3 TL Backpulver
- 100 g Kokosraspel
- 100 g Zucker
- Vanillezucker
- 2 Eier
- 100 ml Milch
(oder Kokosmilch, wer will)
- 75 ml neutrales Öl
(ich habe 100 g Butter genommen stattdessen)
- 150 g Crème Fraiche
- 250 bis 300 g entsteinte Kirschen

Für die Kokos-Butterstreusel:

- 50 g Kokosraspel
- 4 bis 5 EL Mehl
- 30 g Zucker
- 25 g Butter

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen oder einfetten und bemehlen.

Die Zutaten für die Streusel in einer Schüssel mischen und kneten, bis kleine Streusel entstehen. Ist der Teig zu feucht, noch 1 bis 2 EL Mehl hinzufügen. Ist er zu trocken, noch etwas Butter dazugeben.

Die Zutaten für den Muffinteig abwiegen. (Laut Rezept werden alle Zutaten gleichzeitig zusammengemischt... mir war das nicht ganz geheuer....) Zunächst Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, danach die Eier dazugeben.

Anschließend Milch, Crème Fraiche und Kokosraspel untermischen und am Schluss noch Mehl mit Backpulver unterheben.

Den Teig auf die Förmchen verteilen. 2 bis 3 Kirschen darauf setzen (ich habe jeweils 3 Kirschen genommen) und die Streusel großzügig darüber verteilen. Etwa 25 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!

Donnerstag, 4. Juli 2013

Cheesecake mit Himbeeren und weißer Schokolade - oder wie ich insgesamt dreimal zum Supermarkt gehen musste nur für Mikado

Die Geburtstagsreihe geht weiter! Mein kleiner Bruder ist diesmal an der Reihe.

Schon länger juckt es mich mal wieder was aus dem Buch Cheesecakes von Dr. Oetker zu machen. Vor allem grinst mich das Titelrezept mit einem Himbeerlächeln breitest an! Und da wir im Sommer alle keine große Lust haben zu backen und deswegen auch noch zu schwitzen, drängt sich so ein Cheesecake aus dem Kühlschrank fast schon auf!

Und ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht mal wieder am Rezept ein kleines bisschen herumpfuschen würde! :D Aber echt nur ein kleines bisschen, versprochen! Himbeeren nur oben waren mir zu wenig, also mussten auch welche auf den Boden, damit es schön fruchtig bleibt. Um die Masse etwas aufzulockern, habe ich noch Joghurt darunter gemischt. Außerdem sind wir keine Freunde von Amaretto und auch nicht von Amarettini (ital. Makronengebäck), daher hab ich den im Rezept angegebenen Bröselboden auch nicht mit Amarettini gemacht, sondern mit ganz ordinären Butterkeksen.

Und dann wurde ich richtig kreativ! Immerhin sollte das die Geburtstagstorte für meinen Bruder werden, also musste/wollte ich sie optisch noch etwas aufpeppen! Überlegen musste ich dafür nicht sehr lange. Kennt ihr diese KitKat-M&M's Torten? Rundherum KitKat, oben drauf M&M's?! Tja... das gibts heute in abgespeckter, sommerlicher Form.... die M&M's werden durch ein paar Himbeeren ersetzt, die KitKat durch Mikados mit weißer Schokolade!

Den Plan mit den Mikados hatte ich zwar schon vor dem Einkauf, währenddessen habe ich darauf vergessen und musste nochmal extra welche holen. Was man nicht im Kopf hat, hat man ja bekanntlich in den Beinen. Ich bin davon ausgegangen, dass ich mit 2 Packungen auskommen werde. Tja, weit gefehlt, aber das war noch lange nicht das Ende...

Zu Hause öffnete ich also die erste Packung und was mussten meine Augen da ertragen? Einen Mikadobröselhaufen!! ALLE in kleinste Stücke zerbrochen! Unbrauchbar! Sofort war mir klar: ich muss nochmal zum Supermarkt. Egal, alles halb so wild, ich hab den restlichen Tag frei! Auf zum Supermarkt!
Wieder zu Hause angekommen, öffnete ich nervös die Packung, in der Hoffung diesmal keinen Bröselhaufen vorzufinden! Zweite Packung, die ich ja vorher noch gar nicht geöffnet habe.... Puh, Glück gehabt! So reihte ich Mikado an Mikado rund um die Torte und plötzlich.... ich hatte keine mehr übrig! Na super, also nochmal zum Supermarkt. Egal, ich hab ja alle Zeit der Welt. Ich bin ja nur froh, dass der Supermarkt gleich ums Eck ist! :D Vier Packungen Mikado mit weißer Schokolade später war ich endlich fertig! And here it is....
Für meinen kleinen Bruder, der gar nicht mehr so klein ist und meine Kuchen und Torten immer freudig entgegen nimmt und hinterher sagt "Das war sooo gut!". Einfach für ihn, weil er es verdient hat
.
HAPPY BIRTHDAY



Himbeer-Mikado (2) 

Für eine 18 cm Springform brauch ihr für den Boden:

- 125 g Kekse
(Butterkekse, Amarettini, was auch immer ihr wollt)
- 60 g Butter, geschmolzen
(- 60 g weiße Schokolade, geschmolzen - nur, wenn ihr Butterkekse verwendet!)

Für den Belag:

- 175 g weiße Schokolade, geschmolzen
- 65 g Butter, geschmolzen
- 3 Blatt Gelatine
- 200 g Frischkäse
- 200 g Crème Fraiche
- 100 g Joghurt
- etwa 100 g frische Himbeeren
- Vanillezucker
(- noch etwas extra Staubzucker, wenn euch die Crème nicht süß genug ist)

Für die Garnitur:

- 50 g weiße Schokolade
- 150 g frische Himbeeren
- 1 TL Staubzucker
(- nach Belieben 3 Packungen weiße Mikado)

Für den Boden die Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz fein zerbröseln.... Wobei ich da ja eher auf die Standmixermethode setze. Die Schokolade und die Butter schmelzen und mit den Bröseln gut vermischen. Die Masse in der Springform verteilen und etwas andrücken. Nun kann man die Form in den Kühlschrank stellen, ich sehe keinen Sinn darin, weil alles am Ende sowieso mehrere Stunden durchkühlt. Und der Bröselboden wird in der Form wohl kaum auseinanderfallen....

Für den Belag Schokolade und Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Gelatine im kalten Wasser einweichen. Himbeeren waschen und trocken tupfen.

Frischkäse, Crème Fraiche, Vanillezucker (und extra Staubzucker nach Bedarf) verrühren. Schokolade-Butter-Masse hinzufügen und alles zu einer homogenen Crème verrühren. Die eingeweichte Gelatine in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze auflösen. Etwa 3 bis 3 EL von der Crème zur Gelatine geben und verrühren, dann die Masse unter die restliche Crème rühren.

Etwas von der Masse auf dem Bröselboden verteilen, dann die Himbeeren darauf setzen und die restliche Crème darauf verstreichen.

Die Torte für mindestens 5 Stunden in den Kühlschrank stellen, am besten aber über Nacht.

Für die Dekoration Himbeeren waschen und einen Teil davon passieren und durch ein Sieb streichen. Das Püree mit 1 TL Staubzucker verrühren und über der Torte verteilen. Die übrigen Himbeeren ebenfalls verteilen. Schokolade mit einem Schäler hobeln und über die Torte streuen.

Und wer dann noch ganz viel Lust hat, reiht um die Torte noch weiße Mikados. Es ging sich mit 3 Packungen bis auf das letzte Stück und den letzten Millimeter genau aus!

Am Schluss noch in Geschenksband drumherum, fertig. [Die Crème hält die Mikados, sie fallen also nicht wieder runter. Das Band ist rein dekorativ.]