Donnerstag, 24. Juli 2014

Heidelbeer Schoko Muffin Streusel Cookies - oder so ähnlich...

Kennt ihr noch die TV-Sendung Dingsda? Diese Unterhaltungsserie aus den 80er und 90er Jahren, in der Kinder Begriffe umschreiben und Erwachsene diese erraten mussten. Das Beste an der Sache war ja, dass die Kinder in völlig anderen Dimensionen gedacht haben und die Umschreibungen für Begriffe daher immer äußerst... sagen wir mal... plastisch und sehr abstrakt waren. Mit ihren Stilblüten und Weisheiten hatten die kleinen Klugscheisser daher die Lacher natürlich immer auf ihrer Seite.

So, und was hat das alles nun mit den heutigen Cookies zu tun? Ganz einfach, müsste ich sie beschreiben, wäre ich wohl bei Dingsda ganz gut aufgehoben. Nur... als Erwachsene dort zu sitzen ist wahrscheinlich nur halb so lustig. Wenn ich nämlich sage Muffin Streusel Cookies, bekomme ich bestenfalls zur Antwort "Also was jetzt?".

Muffin Streusel Cookies, Viktoria's [Kitchen] Secrets

Entdeckt habe ich sie unlängst bei Sarah aka Frau Knusper vom Knusperstübchen. Ihren Blog habe ich zwar erst kürzlich entdeckt, war aber sofort Feuer und Flamme dafür! Wegen ihr ist nun auch meine TBL wieder etwas länger geworden. Aber macht nix, macht gaaaar nix!
Jedenfalls... da waren eines Tages diese Cookies... MIT STREUSELN!! Da läuten bei mir natürlich sofort alle Alarm-Sofort-Nachback-Glocken. Denn ihr wisst ja, Streusel und ich... uns verbindet eine ganz innige Freundschaft! Der Gedanke an diese Cookies lies mich einfach nicht los, der Drang in mir wurde immer stärker. Ich sage euch, es waren die Streusel, die mich so weit getrieben haben!
So schnell habe ich selten etwas nachgebacken, wenn ich etwas gesehen habe, aber von diesem Gedanken war ich wie besessen! Also wanderte ich schwer motiviert in die Küche, in freudiger Erwartung auf die Cookies und wurde belohnt mit hammermäßigen Teilen, die in einem Satz nicht zu beschreiben sind.

Ich weiß, ich weiß... jetzt sage ich schon wieder, dass DIESE Cookies die besten und tollsten und hammermäßigsten und oberleckersten sind... aber das sind sie auch! Gemeinsam mit den Erdbeer Cheesecake Cookies teilen sie sich den Platz meiner "allerliebsten Lieblingscookies".

Und jetzt wollt ihr natürlich alle wissen was daran so toll ist, oder? Hier ist meine dingsdahafte Beschreibung, der sagenhaft guten Cookies, die so viele Worte brauchen:
Also... sie sind ein bisschen wie Cookies, aber nicht so richtig. Auch ein bisschen wie Muffins, aber eben auch nicht so richtig. Der Rand ist schön knusprig und die Mitte zart und saftig wie ein Muffin. Außerdem sind Streusel oben drauf, die ebenfalls schön knuspern. Und im Teig sind Heidelbeeren und weiße Schokolade.
Wisst ihr jetzt was ich meine? Kann ich damit nun zu Dingsda gehen?

Muffin Streusel Cookies, Viktoria's [Kitchen] Secrets

Aber jetzt mal ehrlich, der Name ist bei diesen Dingern in jedem Fall Programm. Eine kurze und knackige Beschreibung ist nicht möglich, denn diese Cookies sind eben nicht nur Cookies. Es sind eben Muffin Streusel Cookies! Und soooo gut. (Ich habe sie mir quasi selbst vom Blech weggenascht, hihi)
Manchmal braucht es eben mehr als nur einen Satz. Manchmal muss man eben ein bisschen ausschweifen, um halbwegs verständlich zu machen was man meint. Und manchmal muss man es einfach probieren.

Muffin Streusel Cookies, Viktoria's [Kitchen] Secrets

Wie nennt man sowas eigentlich? Fusion Baking? Denn im Grunde sind diese Cookies, aber auch die Cheeseake Cookies und die Cheesecake Brownies ja ebenfalls eine Mischung aus verschiedenen Gebäcken...

Muffin Streusel Cookies, Viktoria's [Kitchen] Secrets

Für die Cookies:
(etwa 30 Stück)
- 260 g Mehl
- 110 g Butter
- 50 g Zucker
- 150 g brauner Zucker
- 1 Ei
- 50 ml Milch
- 1/2 TL gemahlene Vanille
- 2 TL Backpulver
- 150 g Heidelbeeren
- 100 g weiße Schokolade
Für die Streusel:
- 60 g Butter
- 100 g Zucker
- 130 g Mehl

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Zunächst die Streusel vorbereiten. Dafür alle Zutaten in einer Schüssel vermengen, bis grobe Streusel entstehen.

Für die Cookies die weiße Schokolade grob hacken, die Heidelbeeren waschen und beides beiseite stellen.

Beide Zuckersorten und die Butter in einer Schüssel schaumig schlagen, dann das Ei unterrühren und weiterschlagen. Milch und Vanille hinzufügen und gut vermengen.

Mehl und Backpulver unter ständigem Rühren zugeben und alles gut vermengen.

Mit einem Teigschaber nun die weiße Schokolade unterheben.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und mit Hilfe von zwei Teelöffeln jeweils kleine Häufchen aufs Backblech setzen. Da die Cookies beim Backen stark auseinander laufen, ausreichend Platz lassen zwischen den einzelnen Teighäufchen.

Nun jeweils 5 oder 6 (oder wie viele ihr auch wollt) Heidelbeeren leicht in den Teig drücken, aber nicht zu fest. Am Schluss jeweils einen großzügigen Esslöffel von den Streuseln auf die Cookies streuen und im Backofen etwa 15 Minuten backen, bis der Rand goldbraun ist.

Nach dem Backen die Cookies unbedingt auf dem Backpapier auskühlen lassen, da sie sich erst im erkalteten Zustand gut vom Backpapier lösen lassen. (Wenn sie noch warm sind und ihr löst sie vom Papier, zerbrechen sie sehr leicht!)
Montag, 21. Juli 2014

Himbeer- Ribisel Marmelade

Ist es arrogant von mir zu sagen, dass ich am liebsten meine eigene Marmelade esse? Denn was Marmelade angeht, bin ich ein bisschen pingelig, um es mal diplomatisch auszudrücken. Aber nicht nur bei Marmelade, sondern generell beim Essen.
Ich mag keine Ananas und auch keine Birnen. Mit Brokkoli und Karfiol kann man mich sowieso verjagen. Und mit Sellerie! *irks* Aber das sind ja nur Zutaten!

Froh und munter geht es weiter mit der Konsistenz von Speisen, denn da bin ich auch nicht wesentlich unbefangener. Gemüse esse ich lieber ein bisschen zu al dente als zu weich gekocht. Deshalb mag ich auch kein Suppengemüse, das da schon gefühlte Tage mitgekocht wird. Ich habe Zähne, ich kann also beissen. Ehrlich, wenn ich Brei möchte, dann mache ich mir auch welchen. Aber als Gemüse getarnter Matsch kommt mir nicht auf den Teller!

Kümmelbraten ist ja auch so ein Thema. Sehe ich diese dicke Fettschicht auch nur aus der Entfernung, bin ich auch schon wieder fertig mit dem Essen. Ich habe nur wenig Lust meinen Teller vorher erstmal eine Stunde zu sezieren, bevor ich mit dem Essen beginnen kann. Denn dann ist das Essen kalt und ich grantig. Nein, danke.

Himbeer Ribisel Marmelade, Viktoria's [Kitchen] Secrets

Nicht einmal der Marmelade stehe ich anspruchslos gegenüber. Wer sich nun fragt welche Anforderungen man stellen kann an sowas einfachem wie Marmelade, dem zähle ich hier ein paar Gründe auf.

Zunächst mal... ich mag keine Stücke in der Marmelade! Ich kann es nicht erklären, aber diese stark zerkochten Stückchen in einer Marmelade, die sich im Mund anfühlen wie eine zertretene Schnecke unter dem Schuh an einem Regentag mag ich einfach nicht. Das ist übrigens auch der Grund warum ich keinen Röster mag. Gar keinen! Diese Dinge müssen bei mir püriert und passiert sein bis zur Unkenntlichkeit!

Was ich aber fast noch schlimmer finde als Stücke sind Kerne. Ganz weit vorne liegen dabei übrigens die Himbeer- und Brombeerkerne, weil die ja auch so extragroß sind. Leute, das sind keine Kerne, das sind Minibomben, die sich in den Zahnzwischenräumen verstecken, um irgendwann - wenn man grade nicht damit rechnet - ordentlich zu knacken im Mund! Von einer Marmelade mit Kernen hat man nämlich mehrmals am Tag was! Nämlich genau dann, wenn man beim Mittagstisch sitzt und aus der hintersten Ecke der Backe plötzlich einen Kern von seiner Frühstücksmarmelade hervorholt... nur für den Fall, wenn der kleine Hunger kommt!

Das führt leider unweigerlich dazu, dass ich - fasse ich den Plan etwas einzukochen - erst mal stundenlange Vorarbeit leisten muss in Form von pürieren und passieren, bevor ich auch nur daran denken kann Marmelade daraus zu machen. Ich bin ja nur froh, dass ich es gerne mache und auch weiß wofür. Denn hinterher muss ich mich nicht mehr ärgern wegen irgendwelchen Stücken und Kernen und sonstigen Teilchen in der Marmelade.

Himbeer Ribisel Marmelade, Viktoria's [Kitchen] Secrets

Und dann gibt es auch noch Marmeladen, da reicht kein Löffel! Neeeiiiiin! Da muss man schon ganz schweres Geschütz auffahren! Da kommt man nämlich nur mit einem Spaten durch, um Marmeladebrocken aus dem Glas zu schaufeln, die man wie einen dicken Felsen aufs Brot plumpsen lässt und dabei hofft, dass diese Brocken keine allzu großen Löcher ins Brot reissen, weil sie so schwer sind. Verschmieren lässt sich diese natürlich nicht... darüber brauchen wir dann nicht mehr diskutieren, gell.

So eine Marmelade kann man bestenfalls im Ganzen aus dem Glas holen, sie in Stücke schneiden, in Zucker wälzen und als Geleewürfel verkaufen.

Eine Marmelade muss weich, zart, fließend sein. Wenn ich einen Klecks Marmelade auf meinem Brot absetze, dann will ich mit meinem Messer nur zart darüber streichen. Sie muss sich quasi von selbst verschmieren. SO muss Marmelade sein. So und ohne Stücke und ohne Kerne!

Aber trotz all meiner Essensmacken... ich liebe Lasagne. Das ist doch schon mal was, oder?

Himbeer Ribisel Marmelade, Viktoria's [Kitchen] Secrets

Für die Marmelade:
(ergibt etwa 6 - 7 Gläser à 210 ml Inhalt)
 
- 500 g Gelierzucker 2:1
- 700 g Himbeeren
- 500 g Ribisel
(optional - Saft von einer Limette oder einer Zitrone)
 
Zunächst die Gläser sterilisieren. Wie das geht, habe ich schon öfters beschrieben, wie z.B. hier.

Wer noch eine Zitrone oder Limette verwenden will, presst den Saft aus.

Das Obst pürieren und durch ein Sieb streichen, um die Kerne zu entfernen. Ich lege euch diesmal das Passieren sehr ans Herz, weil grade die Kerne von den Ribiseln sehr gemein sein können!

Am Ende sollte 1kg Fruchtmus übrig bleiben!

Gelierzucker, Fruchtmus und evt. Limetten- oder Zitronensaft in einen großen Topf geben und zum Kochen bringen.

Die Marmelade etwa 7 Minuten sprudelnd kochen lassen. Dabei immer wieder umrühren.

Um zu testen, ob die Marmelade fertig ist einfach die Gelierprobe machen. (Auch die habe ich schon öfters beschrieben, ebenfalls hier.)

Die Marmelade nun in die sterilisierten Gläser füllen und sofort verschließen.
Donnerstag, 17. Juli 2014

[Fremdgebloggt] Himbeer Vanille Cupcakes

Bitte kann mir jemand sagen wann und vor allem warum ich aufgehört habe Cupcakes zu machen? Wisst ihr wann ich das letzte Mal Cupcakes gemacht habe? Am 1.3. - in Worten: AM ERSTEN MÄRZ! Und jetzt haben wir schon Mitte JULI! Ist das denn zu fassen? Ich bin sprachlos...

Ist es ein Trend, der eigentlich schon längst wieder vorbei ist? Habe ich mal wieder irgendwas nicht mitbekommen? Ihr wisst ja... manches bekomme ich erst so spät mit, dass es schon wieder völlig aus der Mode ist.

Dass Cupcakes auf der Beliebtheitsskala nicht mehr ganz oben rangieren, ist mir zwar nicht entgangen, aber man muss ja nicht immer mitziehen, oder? Es gibt ja gewisse Dinge, bei denen ich mich weigere sie auch nur anzufassen - Stichwort Macarons. Total modern, aber von mir verschmäht. Buhuuu...

Cupcakes dagegen sind meine persönlichen Evergreens. Nicht nur, dass sie von der Größe her perfekt sind, sondern ich mag es auch so herzhaft reinzubeissen, dass meine Nase dabei zwangsläufig im Topping landet. Ja, ich gebe es zu, manchmal verliere auch ich beim Essen meine Manieren und das ganze Gesicht isst dabei mit! Aber wenns denn auch so schmeckt....

Außerdem finde ich, ein Cupcake ist wie ein perfekt großes Stück von einer Torte - nicht zu groß und nicht zu klein. Mit Cupcakes lassen sich Diskussionen, ob ein Stück denn nun zu groß oder zu klein sein nämlich super vermeiden. Futterneid ist nicht! Alle bekommen die gleiche Portion... wie im Kindergarten, gell. Da hilft es auch nicht auf den Nachbarsteller zu schauen, denn da liegt auch niciht mehr drauf! Nur die ganz Gierigen können eventuell noch einen zweiten erhaschen!

Der Plan für das verbliebene halbe Jahr 2014 lautet also: meeeehr Cupcakes!

Und weil Cupcakes ja auch so ein tolles Mitbringsel sind, wenn man irgendwo eingeladen ist und ich ja nur sehr ungern mit leeren Händen an eine Tür klopfe, habe ich Dani von fabulousfood diese Cupcakes mitgebracht. Ich freue mich sehr, dass ich bei ihr zu Gast sein darf und noch mehr, dass ich mit diesen Cupcakes absolut ins Schwarze getroffen habe.

Denn genauso wie ich hat Dani ohne ersichtlichen Grund schon eine gefühlte Eeeewigkeit keine Cupcakes mehr gemacht. Das geht natürlich so nicht und ich hoffe, dass ich sie mit meinen Cupcakes dazu ermuntern kann selbst öfter mal wieder welche zu machen...

Den zweiten Volltreffer habe ich übrigens mit den Himbeeren gelandet. Also wenn das mal kein perfektes Mitbringsel ist...
Ich bin jetzt jedenfalls mal bei Dani und wer will, kommt mit *klick*!

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Sonntag, 13. Juli 2014

[Fremdgebloggt] Oreoeis

Schon so lange hatte ich das Oreoeis im Kopf. Gemacht habe ich es ja bereits öfter, aber es war immer so schnell aufgefuttert, dass ich nicht mehr dazu gekommen bin Fotos zu knipsen. Diesmal war der Finger am Auslöser allerdings schneller als die Gier der Heißhunger. Aber gut, wenn es um Oreos geht... ihr wisst ja... da kenne ich einfach kein Halten. Und wenn es dann auch noch als Eis daher kommt, ist es sowieso vorbei mit mir! Da brauche ich auch immer einen ganz, ganz großen Löffel!

Meinen Plan euch das Oreoeis zu zeigen kann ich aber nur deshalb endlich umsetzen, weil Nadia von Ganz einfache Küche bei Über'n Tellerrand gefragt hat, wer denn Lust hätte auf einen "eisigen" Gastbeitrag bei ihr. Es war also die perfekte Gelegenheit für mich zuerst an die Fotos zu denken und danach erst ans Naschen...

Der Name ist in ihrem Fall Programm, denn auf ihrem Blog zeigt Nadia, dass man mit wenigen Zutaten und Mitteln, ohne viel Schnickschnack und (meistens auch) mit wenig Zeit tolle und bodenständige Gerichte aus dem Hut zaubern kann, die nicht nur herrlich schmecken, sondern obendrein auch noch was für's Auge sind!

Ich freue mich wahnsinnig bei Nadia zu Gast sein zu dürfen und natürlich klopfe ich nicht mit leeren Händen an ihre Türe.

Oreoeis (13)

Eis ist ja besonders im Sommer IMMER eine gute Idee. Aber hat man immer Lust zur nächsten Eisdiele zu pilgern? Und dann haben sie am Ende gar nicht die Lieblingssorte? Da hilft nur eines: DIY!

Nun ist es ja so, dass es nicht DIIIIE eine Möglichkeit zur Eisherstellung gibt, sondern so gefühlte 1 Mio. und jede verspricht die einzig Wahre zu sein. Dabei wird in den meisten Fällen eine Milch-Ei-Mischung "zur Rose abgekocht", die dann für eine halbe Ewigkeit in den Kühlschrank wandert. Und dann? Warten! Buhuuu, nicht meine Stärke!

Abhilfe schaffen in diesem Fall die Herren Ben&Jerry, die in ihrem Buch eine Möglichkeit bieten Eis herzustellen, das man sofort vernaschen kann und nicht erst nach einer unmöglich langen Wartezeit! Yessss! Warum nicht gleich so?
Wie es geht, könnt ihr hier nachlesen.
Montag, 7. Juli 2014

Marmorgugelhupf

Eigentlich wollte ich jetzt noch keinen Gugelhupf machen. Eigentlich wollte ich bis zum Herbst damit warten. Eigentlich finde ich, dass Gugelhupf im Sommer nicht passend ist. Und uneigentlich kann man Gugelhupf einfach immer essen. Zeitlos, klassisch und einfach wie er ist, hat er immer Platz auf der Kuchentafel.

Und wahrscheinlich hätte ich auch wirklich bis zum Herbst damit gewartet, wären da nicht gleich zwei Bloggerinnen, die mir gehörig einen Strich durch die Rechnung gemacht hätten. Aber macht nichts, macht gaaaar nichts! Einerseits wäre da nämlich Yushka, die das "Lieblingsessen unserer Kinder" sucht. Nun, ich habe selbst zwar keine Kinder, aber ich war selbst mal eines. Und Gugelhupf stand früher ganz, ganz, gaaanz weit oben auf meiner Liste. Zum anderen ist Clara in dieser ichbacksmir- Runde auf der Suche nach Familienrezepten ist. Das sind also zwei gute triftige Gründe meinen Plan über den Haufen zu werfen und einen Gugelhupf mitten im Sommer zu backen. Aber - und das kann ich gar nicht oft  genug betonen - Gugelhupf geht immer!

Marmorgugelhupf (3)

Der Gugelhupf bei meiner Oma am Wochenende war immer so sicher wie das Amen im Gebet. Angeblich habe ich als Kind davon tonnenweise verdrückt. Aber daran kann will ich mich nicht erinnern. Ich behaupte mal, dass das nicht stimmt. Denn ich bin sicher, dass ich den anderen auch noch ein Stück übrig gelassen habe. Insgeheim kann ich mir das aber schon sehr gut vorstellen, dass ich den Gugelhupf meiner Oma regelrecht okkupiert habe. Aber was sollte ich denn auch machen, wenn er immer so gut war. Den Gugelhupf mochte ich allerdings nur dann, wenn alle anderen ihn auch gegessen haben. Musste ich der Malakofftorte weichen und stattdessen einen Marmorgugelhupf essen, wurde er - völlig zu Unrecht - von mir verschmäht.

Heute breche ich mir allerdings eine Lanze für den Gugelhupf, denn ich finde, dass er bedingt durch seine Einfachheit ein bisschen in Vergessenheit gerät. In Zeiten des Cheesecakes und der Cupcakes besinnen wir uns manchmal viel zu wenig auf die bodenständigen, einfachen Kuchen, die uns das Leben genauso versüßen. Und auch, wenn manche behaupten, dieser Kuchen sei keine Schönheit unter den Kuchen, so muss ich dem doch sehr widersprechen. Wo sonst findet man in einem Kuchen so ein tolles Muster?

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Es war ja nicht nur der Kuchen selbst, der immer so herrlich weich und saftig war und von dessen Marmorierung ich mich magisch angezogen fühlte, sondern generell der gesamte Prozess, den ich in der Küche vom Hocker aus beobachten durfte.

Die zielsicheren Handgriffe meiner Oma haben mich schon immer fasziniert. In der Küche meiner Oma steht bis heute ein Hocker, der mit einem dunkelbraunen Glattleder überzogen ist. Das ist so ein richtiger oldschool Hocker im Stil der 70er Jahre. Damals wahrscheinlich der heißeste Scheiss, heute eher total retro. Aber früher war dieser Hocker für mich wie ein Thron, weil ich natürlich viel zu klein war und mein Blick reichte gerade nicht aus, um über die Arbeitsfläche zu blicken. Daher... rauf auf den Hocker und blöde Fragen stellen. "Oma, wie kommt das Muster in den Kuchen?", "Oma, warum schaut das Weiße vom Ei aus wie Schnee?", "Oma, darf ich dann die Schüssel ausschlecken?" (Ja, natürlich durfte ich.) "Oma, lässt du mir ein bisschen Teig zum Ausschlecken übrig?" (Frechheit siegt, oder?)

Marmorgugelhupf (11)

Was mich eben am meisten beeindruckte, war, dass sie äußerst selten ein Buch aufgeschlagen hat, um irgendwelche Zutaten oder Abläufe nachzuschlagen. Ihr Hirn muss ja ganz besonders groß sein, wenn sie das alles auswendig weiß, dachte ich mir immer. Damals konnte ich gerade mal meinen Namen schreiben und meine Wohnadresse aufsagen. Dass ich Jahre später selbst mal etliche Rezepte im Kopf haben werde und Handgriffe automatisch passieren, hätte ich damals keinem geglaubt.

Marmorgugelhupf (23)

Rezept? Brauchte sie nicht! Alles im Kopf gespeichert! Mengenangaben? Ebenfalls im Kopf! Reihenfolge? Ebenfalls... na, ihr wisst schon wo! Manchmal frage ich mich, ob sie zu meiner heutigen Liebe zum Backen beigetragen hat, weil ich es einfach immer geliebt habe ihr beim Arbeiten in der Küche zuzusehen. Dafür habe ich oft jede Barbie und jedes andere Spielzeug links liegen gelassen, denn es war ja viel spannender meiner Oma beim Backen zuzusehen... und natürlich am Ende die Schüssel auszulecken.

Jedenfalls habe ich vor Jahren auf dem Hocker sitzend und blöde Fragen stellend gelernt, dass das Weiße vom Ei ganz banal Eiweiß heißt und auch wie das Muster in den Kuchen kommt. Und heute habe ich dieses Rezept ebenfalls im Kopf und kann es jedem zu jeder Zeit aus dem Ärmel schütteln, der mich danach fragt.

Marmorgugelhupf (12)

Gebacken habe ich diese Form übrigens in der uralten Gugelhupfform meiner anderen Oma, der ich die halbe Küche ausgeräumt habe, als ich von zu Hause ausgezogen bin mit den Worten "Gell Oma, die Form brauchst du eh nicht mehr, die kann ich eh haben... oder?". Ich finde, dass der Kuchen dadurch noch viel besser schmeckt. Aber vielleicht bilde ich mir das ja aber auch nur ein. Aber wie hat meine Oma mal so schön zu mir gesagt: "Einbildung ist auch eine Bildung!".

Marmorgugelhupf (14)

Für eine kleine Form:
(für eine große Form die Mengen einfach verdoppeln)
- 2 Eier
- 120 g Zucker
- 100 g Butter
- 125 g Mehl
- 15 g Stärke
- 75 ml Milch
- Vanillezucker
- eine Prise Salz
- 10 g Backkakao
- 2 bis 3 EL neutrales Öl
- 1 TL Backpulver

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Kuchenform fetten und bemehlen.

Die Butter zerlassen und den Kakao mit dem Öl glatt rühren. Mehl, Stärke und Backpulver in einer Schüssel mischen.

Die Eier trennen und das Eiweiß mit dem Salz und 60 g Zucker steif schlagen.

Butter, Vanillezucker und restlichen Zucker (60 g) hellschaumig schlagen. Danach die Eidotter unterrühren und nochmal für weitere 5 Minuten schlagen.

Das Mehlgemisch abwechselnd mit der Milch unterrühren, am Schluss das Eiweiß mit einem Teigschaber unterheben.

2/3 vom Teig in die Gugelhupfform geben. Zum übrigen Drittel den Kakao geben und vorsichtig unterheben. Nun den restlichen Teig in der Gugelhupfform verteilen und mit einem Löffel oder einer Gabel den  Teig etwas verwirbeln, sodass ein Marmormuster entsteht.

Auf mittlerer Schiene etwa 40 Minuten backen. (Die Backzeit erhöht sich etwa um 10 Minuten, wenn man einen großen Gugelhupf macht.) Stäbchenprobe nicht vergessen!

Nach der Backzeit den Gugelhupf für etwa 5 Minuten in der Form auskühlen lassen, danach stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Vor dem Servieren mit Zucker bestreuen... oder auch nicht.

http://www.sugarprincess-juschka.blogspot.de/
Donnerstag, 3. Juli 2014

Marillen- Kirsch Eistee

Puh, heute tut  sich der nächste Abgrund auf. Denn ich trinke gerne Eistee. Schon immer. Eistee und Ginger Ale. Als Kind gerne Pfirsich und  heute lieber Zitrone. Wobei ich ja mittlerweile dazu übergegangen bin eher Wasser zu trinken. Aber hin und wieder überkommt mich die Gier dann doch und dann darf's auch mal wieder ein Eistee sein.

Nämlich vor allem dann, wenn eine neue Sorte auf dem Markt erscheint. Dann könnt ich euch sicher sein, dass ich ihn keine zwei Tage später probiert habe, um zu testen, ob er meinem feinen und geschulten Eisteegaumen würdig ist. Saisonale Sorten, sämtliche limited Editions und überhaupt alle Eisteesonderabfüllungen rutschen meinen Gaumen runter und erfrischen mich mal mehr, mal weniger.

Es gibt aber Sorten - das darf ich ja wohl hoffentlich hier so offen sagen - da läuft mir der kalte Schauer über den Rücken. Erdbeere-Kiwi ist zum Beispiel so ein Kandidat dafür. Hui, wenn ich daran denke, schüttelt es mich gleich wieder. Kann mir mal bitte jemand erklären wieso man Kiwis und Erdbeeren mit Schwarztee mischt? Es ist mir ein Rätsel...

Spannend war auch die besonders kurze Erscheinung eines Pina Colada Eistees am Markt. Nun ja, dass der Eistee nur für ganz kurze Zeit erhältlich war, hatte wohl so seine Gründe. Einer davon war mit Sicherheit, dass er einfach unsagbar schlecht war. Und ich stelle jetzt einfach mal so in den Raum, dass dies der Hauptgrund war. Ist aber selbstverständlich nur wilde Spekulation...

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Als Gewohnheitstier wiege ich mich lieber in Sicherheit und greife auf die altbewährte Sorte zurück, nämlich Zitrone. Damit kann man selten was verkehrt machen Merkt ihr's? Da ist sie wieder, die heißgeliebte Zitrone!

Tja, man sollte meinen, dass man damit nichts falschen machen kann. Es sei denn, man geht in ein Lokal, bemerkt, dass dort nicht nur hausgemachte Eistees angeboten werden, sondern sogar selbstgemachte! Jackpot! Mit Speck fängt man ja die Mäuse, mit Eistee die Viktoria. Aber jetzt mal ehrlich, wer sagt schon bei einem selbstgemachten Eistee nein? Höchstens ein Kostverächter und Banause! Zack, da war auch schon ein groooooßes Glas Eistee Zitrone bestellt. Ich hätte lieber das kleine nehmen sollen. Oder gar keinen.

Ich kann euch nicht sagen wie sie diesen Eistee hergestellt haben... aber habt ihr schon mal von einer Zitrone probiert, die schon gärt? Denn ich hatte den Eindruck, dass es genau so war! Der Eistee hatte so eine leichte Alkoholnote, die nun wirklich nichts im Eistee verloren hat. Auch nach mehrmaligem Probieren änderte sich nichts an meinem Verdacht, dass damit irgendwas nicht stimmt.

Ganz geschockt musste ich das Glas mit der Frage an die arme Kellnerin, ob sie denn den Geruch normal finde, zurück schicken - und da muss schon sehr viel passieren, dass ich etwas zurück schicke - und schaffte es an diesem Tag nur noch Mineralwasser zu trinken...
Sie fand den Geruch übrigens VOLLKOMMEN normal... und die Farbe auch (Gekostet hat sie allerdings nicht - zumindest nicht vor meinen Augen). Aber es ist SELBSTVERSTÄNDLICH kein Problem, dass sie mir was anderes bringt. Na, das will ich aber auch meinen...

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Tja, von diesem Schock muss ich mich jetzt erstmal erholen. Dabei unterziehe ich mich einer knallharten Traumatherapie und bekämpfe mein Eisteetrauma mit Eistee. Aber ich muss nicht gleich übertreiben. Deshalb gibt es statt Eistee Zitrone einen Eistee mit Kirschen und Marillen.
Und ich bin auch schon wieder so gut wie rehabilitiert. Das nennt man dann wohl Blitztherapie. Aber wer Eistee selbst macht, wird mich verstehen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: man kann die süße selbst bestimmen und auch die Geschmacksrichtung!

Also, warum ich diese Kombination so sehr mag, weiß ich nicht. Fest steht aber, dass sie einfach toll ist und genau das Richtige, um mich von meinem erlittenen Eisteetrauma zu befreien.

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Weil dieser Eistee so erfrischend ist und bei Zorra grade ein Blogevent läuft, das von Simone von S-Küche ausgerichtet wird, dass aber sowas von wie die Faust auf's Auge passt, schicke ich das gleich mal rüber! 

Blog-Event C - Zisch! Erfrisch mich! (Einsendeschluss 15. Juli 2014)
 
Für etwa einen Liter Eistee:
 
- 6 TL loser Schwarztee
(ich bevorzuge Ceylon, aber ihr könnt
auch Darjeeling oder Assam nehmen)
- 700 ml Wasser
- 200 ml Marillensaft
- 150 g Kirschen, bereits entsteint
- Saft einer Limette
(- Zucker nach Belieben)

Wasser aufkochen, Tee in einen Teebeutel geben und etwa 3 Minuten im Wasser ziehen lassen.
(Falls ihr den Tee noch süßen wollt, dann ist JETZT die Gelegenheit dazu, später löst sich der Zucker nur schwer auf. Aber seid vorsichtig, denn der Saft und die Kirschen enthalten auch Zucker!)
Danach den Tee vollständig auskühlen lassen.

Die Limette auspressen. Die Kirschen pürieren und mit dem Limetten- und Marillensaft mischen. (Ja, da hat man im Eistee danach ein paar "Flankerl" drin!)

Alles zum abgekühlten Tee geben und umrühren.

Bis zum Servieren kalt stellen.

Zum Servieren mit Kirschen, Marillen, Limetten dekorieren und nicht auf die Eiswürfel vergessen, gell ;)
Dienstag, 1. Juli 2014

Erdbeerknödel - und wie aus einem Gastbeitrag ein "Projekt" wurde

Eigentlich hätte es "nur" ein Gastbeitrag bei Steffi werden sollen. Aber wie es oft so ist, man hat einen Gedanken, spinnt ihn weiter und kommt auf einmal auf totaaaal tolle Ideen! Gute Gelegenheiten muss man eben gleich beim Schopf packen! Aber lieber eines nach dem anderen...

Angefangen hat alles damit, dass Steffi von der Zuckerwerkstatt mir eine total liebe Mail geschrieben hat, ob ich denn nicht Lust hätte auf einen gegenseitigen Gastpost. Ihr wisst vielleicht noch, anlässlich meines Bloggeburtstags war sie ja schon mal bei mir und hat die Apple Pies aus der Muffinform (MIT Geburtstagskerze!!!) mitgebracht. Aber ich - nicht schüchtern - bin gleich mit dem Vorschlag um die Ecke gekommen, dass wir das doch regelmäßig machen könnten! Was für ein Glück, dass Steffi von dieser Idee gleich angetan war... Die Idee entwickelte sich, die Vorschläge flogen nur so hin und her, wir ergänzten uns einfach perfekt. Aber manchmal ist das im Leben einfach so. Unverhofft kommt eben oft. :)

Und so kam es, dass aus einem ursprünglich gedachten Gast
beitrag die

"Dessert Connection Hamburg - Wien"

entstanden ist. Ein Projekt, über das ich mich so richtig freue und heute in die erste Runde geht. Der Name ist in diesem Fall Programm, denn nachdem wir uns darüber unterhalten haben wo wir wohnen, war recht schnell klar, dass das unser Aufhänger wird. Das bedeutet im Klartext, dass Steffi für Hamburg zuständig ist und ich für Wien - macht Sinn, oder?

So, erste Runde? Jawohl, dieses war nämlich nur der erste Streich! Denn! Steffi und ich planen diese Aktion regelmäßig und jedes Mal unter einem anderen Motto. Das wird ein riesen Spaß und ich bin jetzt schon gespannt welches Thema wir uns als nächstes aussuchen werden!

Den Auftakt machen - weil ja grade Sommer ist und sich das richtig Thema aufdrängt - die Beeren. Dazu hat Steffi die leichten Mädchen auf ihrer Seite. Denn.. und jetzt haltet euch fest.. Steffi arbeitet auf der Reeperbahn!

Na, seid ihr nun geschockt? Nein, sie arbeitet natürlich nicht direkt dort, sondern tagsüber in einem Büro. Aber lest die Geschichte dazu einfach selbst hier nach. Dort könnt ihr dann auch nachlesen was leichte Mädchen sind, ihr Schelme! :D

Erdbeerknödel (5)

Ich muss gestehen, dass ich mich fast ein bisschen im Vorteil fühle. Denn wir Österreicher sind ja bekannt als Schleckermäuler, Süßzähne und Obernaschkatzen. Torten, Kuchen, Süßspeisen als Hauptspeise? Alles mit von der Partie! Wenn man in Wien in ein typisches Kaffeehaus geht, dann findet man zunächst mal eine schier unendlich lange Vitrine mit Torten aller Art. Wer da nichts findet, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen! Und in den Restaurants ist die Süßspeisenkarte oft fast genauso lang wie die Hauptspeisenkarte... versteht ihr jetzt was ich meine? Und ich... ich hab ja sowieso Sachertorte im Blut! Wahrscheinlich fließt durch meine Adern ohnehin Schokolade...

Erdbeerknödel (11)

Heute gibt es aber keine Sachertorte, sondern - passend zum Thema Beeren - Erdbeerknödel! Über diese Knödel freue ich mich gleich doppelt, denn ich muss zu meiner großen Schande gestehen, dass ich sie zuvor noch nie selbst gemacht habe! Da kam mir unsere Beitragsreihe also sehr gelegen diese Knödel mal auszuprobieren. Und ich kann dazu nur eines sagen.... nein, eigentlich gar nichts, weil mit vollem Mund spricht man ja bekanntlich nicht *om nom nom*

Erdbeerknödel (10)

Ich weiß ja nicht wie ihr eure Knödel am liebsten esst. Aber ich brauche immer ganz besonders viele Butterbrösel dazu! So richtig, richtig viele! Das Knödel-Butterbröselverhältnis auf meinem Teller kann schon mal 1:1 sein, da könnt ihr meine Mama fragen! Von ihr habe ich schon immer verlangt mehr Butterbrösel zu machen! Und am liebsten mag ich es, wenn die Brösel schön knusprig sind... mmmmmh...

Erdbeerknödel (9)
 
Für die Knödel:
(etwa 9 Stück)
 
- 9 mittelgroße Erdbeeren
- 60 g weiche Butter
- 125 g Mehl
- 250 g Topfen (streichfähig)
- 1 Ei
- Abrieb einer halben unbehandelten Zitrone
- 3 bis 4 EL Zucker
- 1 Prise Salz
 
Zum Wälzen:
 
- 100 g Butter
- etwa 150 g Semmelbrösel
- etwa 50 g Staubzucker, plus noch etwas extra zum Bestäuben

Aus Butter, Mehl, Ei, Zucker, Salz. Zitronenabrieb und Topfen einen glatten Teig rühren. (Ich persönlich tue mir da immer mit den Händen am leichtesten, ansonsten die Knethaken verwenden.)

Den Teig abgedeckt für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank geben. Danach in 9 gleich große Stücke schneiden, zu einer Kugel formen und in die Mitte eine Mulde drücken. Nun eine Erdbeere hineingeben und einen Knödel formen. Dabei darauf achten, dass die Erdbeere komplett bedeckt wird und keine Risse im Knödel sind.

Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und die Knödel darin etwa 10 bis 15 Minuten im Wasser garen. Sie sind fertig, wenn sie vom Boden an die Oberfläche steigen.

In der Zwischenzeit in einer großen Pfanne die Butter schmelzen und die Brösel darin goldbraun rösten, Zucker zugeben (und wer möchte noch Zimt) und die fertig gegarten Knödel darin schwenken, bis sie rundherum mit den Butterbröseln bedeckt sind.

Zum Servieren evt. noch mit etwas Staubzucker bestreuen.

Anmerkungen: Füllen kann man die Knödel nach Herzenslust - mit Marillen, Zwetschken, Nuss-Nougat, wonach es euch eben grade steht. Außerdem eignen sich die Knödel perfekt zum Einfrieren!