Samstag, 27. Juni 2015

Erdbeer- Pfirsich Marmelade

Ich habe eine Gläserrücklaufquote von ca. 200%. Echt. Ich schwöre euch, wenn ich ein Glas mit Marmelade hergebe, bekomme ich in der Regel zwei leere zurück. Meistens sogar mit dem Nachsatz, dass ich sie gerne wieder auffüllen darf.

Ich darf. Oh, wie nett.

Und meistens darf ich die Gläser auffüllen für meine Mama und meinen Bruder. Ich sage euch, mit den beiden könnte ich ein Geschäft aufmachen und würde meinen kompletten Jahresumsatz nur mit ihnen machen!

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Spaß beiseite. Natürlich fülle ich Marmeladegläser gerne an für meine Hauptabnehmer, weil ich weiß, dass meine Marmelade da in guten Händen ist. Wobei... fast schon ein bisschen zu gut. Kaum habe ich ein Glas überreicht, bekomme ich auch schon einen Anruf. Am anderen Ende der Leitung höre ich es nur schmatzen und zwischen zwei Bissen die Frage "Mmmhh, ist die lecker. Sag mal... Hast du davon vielleicht noch ein Glas übrig für uns?".

Nach meiner Einkochorgie im letzten Jahr habe ich mir für diesen Sommer vorgenommen ein bisschen vom Gas runterzugehen. Denn die sage und schreibe 5 Sorten Marmelade waren selbst für die größten Marmeladetiger etwas viel. Gläser, die zu Beginn noch freudig entgegen genommen wurden, führten am Ende schon eher zu einem Schnaufen und einem "Was? Noch ein Glas?!".

Ja, das war wohl ein dezentes, aber sicheres Anzeichen dafür, dass ich es wohl ein bisschen übertrieben habe. Diesen Wink mit dem Zaunpfahl habe ich mir zu Herzen genommen und mir dieses Jahr genau überlegt welche Marmelade es geben wird. Und ich verspreche euch... Es wird nicht wieder so ausarten.

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Die Marmeladensaison beginne ich mit dem nahen Ende der Erdbeersaison. Ich möchte den Sommer über nicht auf meine liebsten Früchte verzichten und daher wandern sie ins Glas.
Reine Erdbeermarmelade finde ich allerdings ein bisschen fad und die Kombination mit anderen Früchten macht den Geschmack erst so richtig interessant. Also reine Erdbeermarmelade mag ich schon... aber ich habe dabei das Gefühl, dass ich die immer haben kann. Aber wenn ich schon selbst einkoche, dann möchte ich zumindest dieses gewisse Etwas dabei haben. Versteht ihr, was ich meine? Es ist doch so... reine Sorten kann man jederzeit in jedem Supermarkt kaufen.... also Erdbeer, Himbeer, Heidelbeer.... die sind immer verfügbar. Aber spezielle Sorten, die einem so in den Sinn kommen, die im Kopf eine so herrliche Kombination abgeben, die findet man nicht einfach so mal im Supermarkt um die Ecke. Nicht, weil das Sortiment so schlecht ist, sondern weil es sie schlichtweg nicht gibt.

Welche Alternative bleibt da? Genau! Selbst einkochen! Gott sei Dank habe ich ja mächtig viel Freude daran und auch sehr dankbare und glückliche Abnehmer dafür. Die Kombination könnte also nicht besser sein!

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A propos Kombination! Da war ja noch was... Also Erdbeeren an sich bedeuten für mich ja schon Sommer pur. Aber! So richtig Hallo, Sommer, hier bin ich! schreit die Marmelade erst, wenn sich zu den Erdbeeren noch Pfirsiche gesellen. Ich verspreche euch, selbst, wenn ihr am Ende des Sommers noch das eine oder andere Glas davon übrig haben solltet, fühlt ihr euch bei jedem Bissen wie frisch in den Juni zurück versetzt!

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In diesem Jahr ist diese Marmelade mein Sommer pur direkt auf dem Brot - egal zu welcher Jahreszeit!

Für die Marmelade:
(6 Gläser)

- 750 g Erdbeeren
- 1 bis 1,2 kg reife Pfirsiche
- Saft einer Zitrone
- 500 g Gelierzucker 2:1

Die Gläser mitsamt Deckel vorab im Ofen für 15 Minuten bei 120 Grad sterilisieren.

Die Erdbeeren waschen, putzen und pürieren. Optional durch ein Sieb streichen, um die Kerne zu entfernen. Am Ende sollte 500 g Erdbeermus übrig bleiben.

Die Pfirsiche häuten. Bei sehr reifen Pfirsichen sollte sich die Haut relativ einfach von selbst lösen. Sollte dies nicht der Fall sein, einfach die Pfirsiche mit kochendem Wasser übergießen, zwei Minuten stehen lassen, dann löst sich die Haut leichter ab.

Vom Kern befreien und ebenfalls pürieren. Nun sollten ebenfalls 500 g netto Pfirsichpüree übrig bleiben.

Erdbeer- und Pfirsichmus mit Zitronensaft und Gelierzucker in einen großen Topf geben und bei starker Hitze etwa 7 Minuten kochen lassen. Gelierprobe machen!

Die fertige Marmelade in die Gläser füllen und sofort verschließen.
Donnerstag, 18. Juni 2015

[Fremdgebloggt] Schwarzwälder Kirsch Eistörtchen

Ich gestehe, ich habe ein Problem mit der klassischen Schwarzwälder Kirschtorte. Die Füllung, die ja eigentlich neben Obers nur aus Obers, Obers und äääh... Obers besteht, ist einfach nicht so mein Ding. Innen, außen und oben einfach nur Obers.... und das einzige was bleibt, ist ein fettiger Film auf Gaumen und Zunge, weil das ganze Teil zwar noch aus Schokoboden und Kirschen besteht, zum größeren Anteil jedoch einfach nur aus Obers.

Meine persönliche Variante der Schwarzwälder Kirschtorte, die letztlich alles ist,  nur keine Schwarzwälder Kirsch, habe ich euch bereits vor zwei Jahren gezeigt.
Heute allerdings... heute habe ich eine gänzlich andere Version davon für euch. Nämlich in Eisform.

Die gibt es allerdings nicht hier bei mir in meiner kleinen Geheimnisküche, sondern bei Barbara von Meine süße Werkstatt. Jeden Freitag heißt es bei ihr Eiskalt erwischt! Und diesmal durfte ich zu Gast sein bei ihr und ihre Leser regelrecht eiskalt erwischen. Mit meinem Schwarzwälder Kirsch Eistörtchen, das ich mitgebracht habe, konnte ich nicht nur sie begeistern, sondern vor allem ihren Mann, der Schwarzwälder Kirsch wirklich heiß liebt. Da lässt er sich schon mal überreden das auch mal in Eisform zu probieren...

Und wenn ihr zu ihr rüber huscht, dann sehr euch bitte unbedingt mal selbst um bei Barbara. Bewundert ihre kleinen und großen Kunstwerke, die Kuchen, die ich gerne selbst auf dem Sonntagstisch stehen hätte, die liebevollen Dekorationen auf den Cupcakes... hach...

Ein bisschen neidisch bin ich aber schon, muss ich zugeben. Auf diese wunderbaren Motivtorten, die mit so viel Liebe gestaltet werden... und das sieht man bei jeder einzelnen Torte und jeder einzelnen Figur! So! Nun aber husch rüber zu Barbara!

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Zum Rezept bitte einmal hier entlang!
Dienstag, 9. Juni 2015

Erdbeer Kokos Tiramisu

Habt ihr es schon gesehen? Natürlich habt ihr das! Denn wenn ihr diese Zeilen lest, heißt das ja, dass ihr meinen Blog angeklickt habt. Und wenn ihr meinen Blog anklickt, heißt das, dass ihr bereits mein neues Design bewundert. Ich hoffe doch sehr, dass ihr es bewundert. Denn ich bewundere es! Und wie auch noch!

Ich bin so glücklich damit und kann mich kaum satt sehen daran, das glaubt ihr mir gar nicht! (An dieser Stelle müsst ihr euch bitte so riesengroße knallrote Herzen in meinen Augen vorstellen, wenn ich meinen Blog ansehe!) 

Bisher war es ja immer so, dass ich selbst daran gebastelt hab... so irgendwie mit diesem gefährlichem Halbwissen. Ich, das Fräulein Inkompetenz in Person in Sachen Layout und Design. Ideen hatte ich ja schon immer so viele im Kopf wie ich was gestalten möchte, wie ich was wo angeordnet haben will, wie ich die Schriftart haben will, wie mein Logo sein soll, bla bla bla.... Aber wie es oft so ist, scheitert es an der Umsetzung mangels Qualifikation. Ich hatte bisher auch - ehrlich gesagt - nicht wirklich viel Lust mich großartig mit Photoshop und anderen Programmen näher zu beschäftigen. Denn bis ich soweit gewesen wäre mir selbst ein entsprechendes Logo und ein komplettes Template für meinen Blog zu basteln, wäre wohl noch viel Wasser die Donau runter gelaufen, seeeehr viel Wasser.

Ich habe andere Hobbies, denen ich viel lieber nachgehe und überlasse die Bastelarbeiten am Computer lieber den Leuten, die das besser können als ich... und auch mehr Freude daran haben.
Layout plus Logo gestalten wird nie mein Steckenpferd werden, gebe ich zu. Aber das macht ja auch nichts, denn der Schuster bleibt ja auch bei seinen Leisten.

So, nun hatte ich zwei Möglichkeiten... entweder mit so optisch... ääääh... weniger durchdachten Blogdesign leben oder doch lieber auf jemanden zurück greifen, der solche Dinge einfach voll drauf hat. Und irgendwie bin ich dann auf Conny alias Frau Zauberstift gestoßen. Ich kann euch leider nicht mehr sagen wie ich auf sie gekommen bin, aber ihr kennt das ja... manchmal klickt man sich von einem Link zum nächsten und über 100 Ecken landet man auf einmal auf einer Seite und man denkt sich Hey, sehr cool!. Ja, und so war es auch bei Conny.

Sofort war ich von ihren Arbeiten begeistert und auch die Resonanz, die sie bekommt, spricht für sich. Also habe ich sie angeschrieben und war sogar ein ganz kleines bisschen nervös, weil ich wusste, dass mein Baby jetzt endlich mal ein hübsches Kleid bekommen wird von jemandem, der mit Leib und Seele bei der Sache ist.

Und ich sollte nicht enttäuscht werden. Der Kontakt war so herzlich auf der einen Seite und so kompetent und und professionell auf der anderen Seite. Mit Ideenreichtum und vielen guten Vorschlägen, aber auch viel Einfühlungsvermögen und Verständnis geht sie an die Sache ran und zaubert Dinge, die ich im Leben so nie zustande gebracht hätte. Mit einem Satz: Danke, liebe Conny, für den freundlichen Kontakt, die Umsetzung, deine Arbeit. 

Das Design ist genau so wie ich es mir vorgestellt habe. Nicht zu viel Schnickschnack, einfacher Aufbau, keine leuchtenden Farben, die einem eher die Augen raushauen bei jedem Anblick.
Die Aufteilung ist wie gehabt. Ihr findet also alles an den alten Stellen, außer meine Social Media Buttons, die sind jetzt nämlich ganz unten am Ende jedes Beitrags. Aber schaut euch einfach mal selbst um und bewundert mit mir gemeinsam mein neues Design! Ich hoffe, ihr seid mindestens genauso begeistert wie ich selbst. :)

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So, genug der Lobhudelei. Ich will mich nun wieder den eigentlichen Dingen widmen. Zur Feier des Tages gibt es heute ein sommerlich leichtes Tiramisu mit Erdbeeren und Kokos, das - mal wieder - ganz ohne Ei auskommt. Das ist nämlich eine nicht ganz so unwesentliche Tatsache im (Hoch-)Sommer, wenn mal die Kühlkette unterbrochen werden sollte.

Ihr habt mit diesem Tiramisu vielleicht ein paar Minuten mehr Arbeit, als mit einem klassischen, aber es lohnt sich wirklich. Und wie das halt so ist bei einem Tiramisu, es lässt sich ja so wunderbar vorbereiten. Also, wenn es am Vormittag noch nicht sooooo brütend heiß ist, stellt euch in die Küche und genießt es dann am Abend mit Freunden als Dessert nach einem Grillabend, oder auch alleine auf dem Balkon oder der Terrasse. Egal wie oder wo oder mit wem... ihr müsst es jedenfalls nur noch aus dem Kühlschrank nehmen und servieren, wenn ihr es braucht.

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Für das Tiramisu:

- 250 g Topfen
- 500 g Mascarpone
- 50 g Kokosraspel
- 125 g Zucker
- Saft von 1/2 Zitrone
- 1 große Dose Kokosmilch
- 500 g Erdbeeren
- 100 g Gelierzucker 3:1
- 1 Packung Biskotten

Die Erdbeeren waschen, putzen, pürieren und je nach Bedarf durch ein Sieb streichen, um die Kerne zu entfernen. Das Erdbeermus mit dem Gelierzucker in einen Topf geben zum Kochen bringen. etwa 3 bis 4 Minuten köcheln lassen. etwas Abkühlen lassen.

Topfen, Zucker, Zitronensaft und Kokosraspel mit dem Mixer glatt rühren. Mascarpone unterheben und ebenfalls glatt rühren. Sollte die Masse zu dick sein, etwas von der Kokosmilch dazu geben.

Die Biskotten in die Kokosmilch tauchen und den Boden einer Form damit belegen. 1/3 der Kokosmasse darauf verstreichen und 1/3 der  Erdbeersauce darüber träufeln. Wieder so schichten: Biskotten, Kokoscreme, Erdbeersauce, Biskotten, Kokoscreme, mit Erdbeersauce abschließen.
Zum Kühlen in den Kühlschrank stellen für mindestens 4 Stunden.

Montag, 1. Juni 2015

Profiteroles mit Vanillecremefüllung und Schokosauce

Bekommt ihr es jedes Jahr zu Sommerbeginn auch mit der Angst zu tun? Wenn ihr wisst, dass ihr nun wieder mehr Haut zeigen werdet? Und all das, was man den ganzen Winter lang unter dem weiten Wollpullover verstecken konnte, kommt jetzt ungeschminkt und unzensiert ans Tageslicht - nämlich im wahrsten Sinn des Wortes! Hilfe!

Nein, ich rede hier nicht vom Hüftgold, das man sich den Winter über angefuttert hat und nun nicht weiß wohin damit. Hey, ich habe ein kleines Glücksbäuchlein, na und? Glaubt mir, das ist wirklich mein geringstes Übel! Vielleicht sollte ich es aber halten wie Buddha. Wenn man ihm über den Bauch streichelt, dann bringt das Glück! Ob das wohl auch bei mir funktioniert? Hm...

Profiteroles mit Vanillecreme, Viktoria's Kitchen Secrets

Was ich meine, ist diese unsagbar weiße Haut, die meinen Körper bedeckt. Jedes Jahr, wenn die Sonne aus ihrem Versteck hervor kriecht, ich vor meinem Kasten stehe und all meine Kleidchen und Röckchen begutachte und ich angesichts der steigenden Temperaturen überlege, ob ich soll oder nicht, pfeife ich alljährlich einfach mal drauf und denke mir "Na, was solls!". Dann präsentiere ich dieses strahlend weiße Fleisch (vor allem an den Beinen) der Bevölkerung, das so hell leuchtet, dass ich nachts wohl jeder Straßenlaterne Konkurrenz machen kann!

Profiteroles mit Vanillecreme, Viktoria's Kitchen Secrets

Ich werde einfach nicht braun. Ist so. Das liegt nicht daran, dass ich mir keinen Urlaub leisten kann. Es hat eher was damit zu tun, dass ich nur wenig Lust habe auf feinsten Sonnenbrand (mit Schmerzen Empfindlichkeit auf Berührungen und allem drum und dran) und frühzeitige Hautalterung. Und kaum bin ich aus dem Urlaub zurück - erholt, bestens gelaunt, tiefenentspannt - muss ich mich auch schon rechtfertigen. "Na, du hast ja auch gar keine Farbe abbekommen. Hattet ihr so schlechtes Wetter die ganze Zeit?" Oh Mann, wie oft musste ich mir diesen Satz in der Vergangenheit schon anhören... Nein! Das Wetter war bestens! Ich bin einfach nur eine unverbesserliche Schattenhockerin! Das ist der Grund für meine Blässe... zumindest einer davon. Und selbst wenn ich mal in der Sonne sitze, so verhält sich meine Haut wie die österreichische Flagge, nur umgekehrt. Ich bin erst weiß, dann rot, dann wieder weiß.

Profiteroles mit Vanillecreme, Viktoria's Kitchen Secrets

Meine Haut hat selbstverständlich nichts mit Profiteroles zu tun, aber ich habe darüber nachgedacht, als ich die Cremefüllung dafür gemacht habe. Mein Gedanke dazu war nämlich "Hey, die Creme ist ja fast so hell wie ich! Haha!" Ja, ich fand es in der Sekunde unheimlich witzig und es hat mich zu diesem Text hier verleitet. Na, zumindest könnt ihr mitlachen... hoffentlich.

Ob ihr nun mitlachen möchtet oder nicht, für Profiteroles kann ich euch wahrscheinlich begeistern. Kennt ihr alle, oder? Diese verboten guten Bällchen aus Brandteig, die man bei so ziemlich jedem Italiener bekommt, meistens gefüllt mit Vanillecreme und über und über bedeckt mit einer dicken Schicht Schokocreme oder Schokosauce. Herrlich ist das! Wirklich, darin möchte ich mich am liebsten eingraben! Meine gibt es heute mit meiner Lieblingsschokosauce vom Kleinen Kuriositätenladen - diese Sauce ist für mich ein wahres Multitalent und sie wird mit Sicherheit noch öfter hier vorkommen!

Profiteroles mit Vanillecreme, Viktoria's Kitchen Secrets

Und sollte ich mal wieder nach meinem Teint gefragt werden, kann ich in Zukunft locker Vanillecremefüllung als Antwort geben...

Für die Profiteroles: 

Für den Brandteig:
(ca. 12Stück)

- 2 Eier
- 125 ml Wasser
- 100 g Mehl
- 50 g Butter
- eine Prise Salz

Für die Vanillecremefüllung:

- 300 ml Milch
- das Mark einer Vanilleschote
- 120 g Zucker
- 30 g Stärke
- 2 Eigelb
- 250 ml Obers 

Für die Schokoladensauce:

- 250 ml Wasser
- 250 g brauner Zucker
- 100 g Kakao
- etwas Vanille
- eine Prise Salz

Für die Profiteroles wird zuerst ein Pudding zubereitet.Dafür die Eigelbe mit der Stärke und einem Drittel der Milch glatt gerührt. Die übrige Milch zusammen mit dem Zucker und der Vanille in einen kleinen Topf geben und aufkochen lassen und sofort die Hitze reduzieren. 

Die angerührte Mischung aus Stärke und Eigelb zu der heißen Milch geben und kräftig rühren, damit nichts anbrennt. Bei schwacher Hitze etwa 1 bis 2 Minuten ständig rühren, bis die Masse eindickt. 
Den Pudding in eine Box füllen und mit Frischhaltefolie abdecken. Abkühlen lassen und am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen. 

Für den Brandteig das Wasser zusammen mit dem Salz und der Butter in einen kleinen Topf geben und aufkochen lassen. Wenn das Wasser kocht, das Mehl in einem Schwung hineingeben und kräftig mit einem Kochlöffel (am besten aus Holz) rühren, bis ein weißer Film am Topfboden entsteht und der Teigklumpen homogen ist.

Die Teigkugel in eine Schüssel geben und auskühlen lassen. (Ich lasse den Teig immer abkühlen, bis er nur noch lauwarm ist.) In der Zwischenzeit den Backofen auf 200 Grad Ober/Unterhitze vorheizen und eine ofenfeste Schüssel mit Wasser gefüllt auf den Boden oder auf ein Gitter auf der unteren Schiene stellen. 
Die Eier einzeln unterrühren. Der Teig ist perfekt, wenn er als dicker Batzen vom Löffel fällt. 

Vom Teig nun mit einem Löffel zwölf Portionen abstechen und leicht kugelig formen oder alles in einen Spritzbeutel füllen und 12 Häufchen auf ein Backblech spritzen. Die Oberfläche mit Wasser benetzen und rasch in den Ofen schieben. (Achtung! Wenn ihr den Ofen öffnet, tritt erstmal ein Schwall Dampf aus, nicht verbrennen!) 
Auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten backen. Während der Backzeit die Ofentüre AUF GAR KEINEN FALL öffnen!
Nach der Backzeit die Brandteigkrapfen vollständig auskühlen lassen. 

Für die Schokosauce alle Zutaten bis auf den Kakao in einen kleinen Topf geben und aufkochen lassen. Den Kakao einrühren und alles etwa 5 Minuten unter ständigem Rühren kochen lassen. Noch heiß in eine sterilisierte Flasche füllen.

Sind die Brandteigkrapfen vollständig ausgekühlt, kann es auch schon mit der Füllung weitergehen. Dafür das Obers steif schlagen, den Pudding nochmal kurz glatt rühren und unter das Obers heben.

Die Creme in einen Spritzbeutel mit einer Fülltülle füllen. In jeden Brandteigkrapfen ein Loch stechen und mit der Creme befüllen.(Spätestens, wenn es links und rechts wieder rausquillt, wisst ihr, dass zu viel drin ist!)

Vor dem Servieren noch mit Schokosauce übergießen. Ansonsten bis zum Verzehr kalt stellen.